Information générale. Elle ne remplace pas un conseil juridique ou fiscal.
Alle drei Wege verteilen die Kosten eines Fahrzeugs auf monatliche Raten. Rechtlich und wirtschaftlich unterscheiden sie sich deutlich: beim Eigentum, beim Vertragsende und bei der Frage, wer das Risiko eines Wertverlusts trägt. Die Höhe der Monatsrate allein sagt darüber wenig aus. Dieser Beitrag ordnet die drei Formen ein und nennt die Fragen, mit denen Sie sich für eine davon entscheiden können.
L'essentiel en bref
Wer das Fahrzeug behalten möchte, wird eher kaufen oder finanzieren. Wer nach einigen Jahren wechseln will und die Grenzen eines Nutzungsvertrags akzeptiert, kann Leasing prüfen. Der Mietkauf kommt infrage, wenn das Eigentum am Ende gewünscht ist und die Vertragsbedingungen dazu passen. In jedem Fall entscheidet die Gesamtrechnung über die Laufzeit, und die Monatsrate ist nur ein Teil davon.
Leasing: Sie bezahlen für die Nutzung
Beim Leasing kauft die Leasinggesellschaft das Fahrzeug und überlässt es Ihnen für eine vereinbarte Laufzeit. Sie bleibt Eigentümerin. Sie selbst werden in der Regel als Halter in der Zulassungsbescheinigung Teil I eingetragen, der Teil II bleibt beim Leasinggeber. Die Raten sind ein Entgelt für die Nutzung und bauen kein Eigentum auf.
Am Ende geben Sie das Fahrzeug zurück. Ein Recht auf den Kauf besteht nur, wenn es vereinbart wurde. Der ADAC empfiehlt, ein solches Ankaufsrecht schriftlich festzuhalten. Während der Laufzeit sind Sie für Wartung, Reparaturen, Steuer und Versicherung verantwortlich, sofern der Vertrag kein Servicepaket enthält.
Ein Leasingvertrag läuft fest. Eine vorzeitige Kündigung ist in der Regel nicht möglich. Der ADAC sieht Leasing vor allem bei Geschäftskunden als naheliegend an und bewertet es für Privatkunden zurückhaltend. Wer privat least, sollte daher die Gesamtkosten über die Laufzeit rechnen und mit einem Kauf vergleichen. Mehr dazu: Leasing bei Leasify und Kilometer- oder Restwertleasing.
Finanzierung: Sie kaufen das Fahrzeug auf Kredit
Bei einer Finanzierung kaufen Sie das Fahrzeug und bezahlen es über ein Darlehen. Am Ende der Rückzahlung gehört es Ihnen ohne Einschränkung. Bis dahin dient es häufig als Sicherheit für das Institut. Die genaue Regelung steht im Darlehensvertrag.
Es gibt zwei Grundformen. Beim klassischen Ratenkredit tilgen Sie den Betrag gleichmäßig, und mit der letzten Rate ist alles bezahlt. Bei der Finanzierung mit Schlussrate sind die Monatsraten niedriger, dafür bleibt am Ende ein größerer Betrag offen. Auf diesen Betrag fallen während der gesamten Laufzeit Zinsen an, weshalb die Gesamtkosten in der Regel höher ausfallen.
Den späteren Wiederverkauf tragen Sie selbst, also auch den Wertverlust und den Verkaufserlös. Bei Verbraucherdarlehen besteht zudem ein gesetzliches Widerrufsrecht. Mehr dazu: Finanzierung bei Leasify.
Mietkauf: Nutzung zuerst, Eigentum später
Der Mietkauf verbindet Elemente von Miete und Kauf. Sie nutzen das Fahrzeug ab Vertragsbeginn und zahlen feste Raten. Das Eigentum geht in der Regel erst am Ende der Laufzeit auf Sie über, wenn alle vereinbarten Zahlungen geleistet sind.
Der Begriff wird nicht einheitlich verwendet. Das Steuerrecht unterscheidet etwa zwischen echtem und unechtem Mietkauf, und je nach Gestaltung ähnelt ein Vertrag mehr einem Ratenkauf oder mehr einer Miete. Deshalb lässt sich der Mietkauf nur am konkreten Vertrag beurteilen. Maßgeblich sind die dort genannten Bedingungen zu Raten, Laufzeit und Eigentumsübergang. Mehr dazu: Mietkauf bei Leasify und Mietkauf erklärt.
Die Fragen, die den Unterschied ausmachen
Vor dem Vergleich einzelner Angebote hilft es, die eigene Ausgangslage zu klären. Diese Fragen führen in den meisten Fällen zu einer klaren Richtung.
- Möchten Sie das Fahrzeug am Ende besitzen oder nach einigen Jahren wechseln?
- Wie viele Kilometer fahren Sie im Jahr, und wie sicher ist diese Schätzung?
- Wollen Sie das Fahrzeug verändern oder frei weiterverkaufen können?
- Können Sie eine hohe Schlusszahlung am Laufzeitende sicher einplanen?
- Nutzen Sie das Fahrzeug privat oder betrieblich? Im zweiten Fall gehört die steuerliche Behandlung in die Rechnung, und dafür ist Ihre Steuerberatung die richtige Stelle.
- Welches Risiko möchten Sie tragen: den Wiederverkauf, einen vereinbarten Restwert oder den Zustand bei der Rückgabe?
Wie Sie Angebote vergleichen
Eine niedrige Rate kann viele Ursachen haben: eine hohe Sonderzahlung, eine große Schlussrate oder einen hoch angesetzten Restwert. Vergleichbar werden Angebote erst, wenn Sie alle Zahlungen über die Laufzeit addieren und die Kosten am Vertragsende mitrechnen. Dazu gehören beim Leasing mögliche Mehrkilometer und ein Minderwertausgleich, bei der Finanzierung die Schlussrate samt einer möglichen Anschlussfinanzierung.
Prüfen Sie außerdem, welche Leistungen in der Rate enthalten sind und welche Sie zusätzlich bezahlen. Versicherung, Wartung, Überführung und Zulassung werden unterschiedlich behandelt. Ein Vergleich ist nur sinnvoll, wenn er bei allen Angeboten denselben Umfang abbildet.
Welche Rolle Leasify dabei hat
Leasify vermittelt Leasingverträge. Vertragspartner ist der Leasinggeber, und er entscheidet auch über den Antrag. Finanzierungen gibt es bei Leasify nur zu Fahrzeugen, die Leasify selbst verkauft. Über das Darlehen entscheidet das jeweilige Institut. Beim Mietkauf nennt das konkrete Angebot die Bedingungen. Rechts- oder Steuerberatung leistet Leasify nicht.
