Skip to content
+49 1556 2510090Log inMake an enquiry
Make an enquiry

Vehicle purchase, 4 min read

Sportwagen im Alltag: Welche Kosten Sie selbst durchrechnen sollten

Enquire about a vehicle

This text is currently only available in German.

General information. It does not replace legal or tax advice.

Der Kaufpreis oder die Leasingrate ist nur ein Teil der Rechnung. Bei einem Sportwagen können Reifen, Bremsen, Wartung und Versicherung deutlich ins Gewicht fallen. Dieser Beitrag nennt bewusst keine Beträge, weil sie stark vom Modell und von Ihrer Nutzung abhängen. Er liefert Fragen, mit denen Sie Ihre eigene Rechnung aufstellen können.

The key points in brief

Stellen Sie vor dem Kauf eine eigene Rechnung auf: Nutzung, Versicherung, Steuer, Kraftstoff, Wartung, Verschleiß und Wertverlust. Holen Sie konkrete Angebote für genau dieses Fahrzeug ein und planen Sie eine Reserve ein.

Zuerst die eigene Nutzung klären

Alle weiteren Kosten hängen davon ab, wie Sie das Fahrzeug nutzen. Der ADAC zeigt mit seinem Autokostenrechner, dass neben Anschaffungspreis und Verbrauch weitere Posten anfallen, zum Beispiel der Wertverlust. Beginnen Sie deshalb mit einem ehrlichen Blick auf Ihren Alltag.

  • Wie viele Kilometer fahren Sie im Jahr, und wie viele davon Kurzstrecke?
  • Ist es Ihr einziges Fahrzeug oder ein Zweitwagen?
  • Nutzen Sie es ganzjährig, auch im Winter?
  • Wo steht es nachts, und gibt es eine Garage?
  • Soll es auf die Rennstrecke, und was sagt der Versicherungsvertrag dazu?

Versicherung

Der Versicherungsbeitrag hängt unter anderem von Typklasse und Regionalklasse ab. Die Typklasse beschreibt die Schadenbilanz eines Modells, die Regionalklasse die des Zulassungsbezirks. Der Gesamtverband der Versicherer veröffentlicht die Einstufungen jährlich, für die einzelnen Versicherer sind sie unverbindlich. Sie können sich also jedes Jahr ändern. Bei seltenen Modellen werden nach Angaben der HUK ähnliche Fahrzeuge zu Gruppen zusammengefasst. Hinzu kommen Merkmale wie Schadenfreiheitsklasse, Fahrleistung, Fahrerkreis und Abstellort.

Holen Sie vor dem Kauf ein konkretes Angebot für genau dieses Fahrzeug ein. Fragen Sie nach der Selbstbeteiligung, nach dem Umgang mit Rennstreckennutzung und ob besondere Bedingungen zur Unterbringung oder Sicherung gelten. Klären Sie bei Leasing, welchen Schutz der Vertrag verlangt.

Steuer und Zulassung

Für Pkw, die nach dem 30. Juni 2009 erstmals zugelassen wurden, richtet sich die Kfz-Steuer nach § 9 Kraftfahrzeugsteuergesetz nach Hubraum und CO₂-Ausstoß. Für neuere Erstzulassungen gelten teils andere Stufen, und für Elektrofahrzeuge gibt es eigene Regeln. Verbindliche Auskunft gibt der Zoll.

Wird das Fahrzeug nur in einem Teil des Jahres gefahren, kommt ein Saisonkennzeichen infrage. Laut ADAC umfasst der Zeitraum mindestens zwei und höchstens elf Monate. Steuer und Versicherung fallen dann nur für diese Monate an. Außerhalb der Saison darf das Fahrzeug nicht auf öffentlichen Straßen fahren oder stehen. Sie brauchen also einen privaten Abstellplatz.

Kraftstoff oder Strom

Rechnen Sie mit Ihrem eigenen Fahrprofil. Offizielle Verbrauchswerte eignen sich zum Vergleich, der Verbrauch im Alltag kann davon abweichen. Fragen Sie sich, welche Kraftstoffsorte der Hersteller vorsieht, wie viel Sie bei Ihrer Fahrweise tatsächlich verbrauchen und welche Reichweite sich daraus ergibt. Prüfen Sie bei Hochleistungsmotoren außerdem den Ölverbrauch, denn Fachberichte nennen ihn bei einzelnen Modellen als Thema. Vergleichen Sie bei Elektromodellen die Ladekosten zu Hause und unterwegs.

Verschleiß und Wartung

Hohe Leistung belastet Bauteile stärker. Ein Test von AUTO BILD berichtet etwa bei einem C 63 von Hinterreifen mit kurzer Laufzeit. Bei Fahrzeugen mit Keramikbremsen sollten Sie die Ersatzteilkosten vorab erfragen. Das Alter der Reifen zählt ebenfalls, denn laut ADAC verändern sich ihre Eigenschaften mit den Jahren. Lange Standzeiten können Reifen zudem unrund machen. Lassen Sie sich von einer markenkundigen Werkstatt einen Kostenvoranschlag für die nächsten Arbeiten geben.

  • Was kostet ein Satz Reifen in der vorgeschriebenen Größe, und wie lange hält er bei Ihrer Fahrweise?
  • Was kosten Bremsscheiben und Beläge, und sind es Stahl- oder Keramikbremsen?
  • Welche Wartungsintervalle gibt der Hersteller vor, nach Zeit und nach Kilometern?
  • Welche größeren Arbeiten stehen in den nächsten Jahren an?
  • Wer in Ihrer Nähe kann das Modell warten, und wie sind die Stundensätze?
  • Bleiben Rücklagen für unerwartete Reparaturen?

Wertentwicklung

Der ADAC berücksichtigt in seinem Kostenvergleich den Wertverlust. Bei einem Sportwagen lässt er sich schwer vorhersagen. Er hängt unter anderem von Baureihe, Laufleistung, Zustand und Historie ab. Rechnen Sie deshalb lieber vorsichtig und gehen Sie nicht von einer Wertsteigerung aus. Beim Kilometerleasing geben die Rate und die Rückgaberegeln mehr Planbarkeit, beim Restwertleasing tragen Sie das Risiko des Marktwerts eher selbst.

Bei Leasify

Zu Fahrzeugen aus unserem Bestand können Sie uns Ihre Fragen vor dem Kauf stellen. Die laufenden Kosten hängen von Ihrer Nutzung ab. Für verbindliche Angaben sind Versicherer, Zoll und Werkstatt die richtigen Stellen.

Cookie settings

We currently do not use statistics, marketing or other cookies that require consent.